Paris, Friedhof Père Lachaise und BD Haussmann

Am Dienstag war leider der Himmel schon wieder Wolken verhangen und gegen Mittag gab es auch die ersten Regentropfen. Unser Ziel war der Friedhof Père Lachaise mit beeindruckender Architektur und berühmten Namen. Im 20. Arrondissement hat sich manche bekannte Persönlichkeit ein Mausoleum als letzte Ruhestätte errichten lassen. Auf diesem Friedhof möchte ich nicht bei Nacht und Nebel unterwegs sein.


Nach einem Mittagessen in einem Cafe sind wir mit der Metro zum Gare Saint-Lazare gefahren. Mittlerweile gab es richtig heftige Regenschauer, sodass wir in den großen Kaufhäusern auf dem Boulevard Haussmann vor der Nässe Zuflucht suchten.

Die Große Halle im Pariser Stammhaus der traditionsreichen französischen Warenhauskette Galeries Lafayette beeindruckt durch seine Jugendstilarchitektur.

Es wollte einfach nicht mehr aufhören zu regnen und so sind wir zurück zum Bahnhof Saint-Lazare und kauften uns ein belegtes Baguette zum Abendessen. In einer Regenpause sind wir noch einmal kurz zum imposanten Opernhaus Palais Garnier gegangen, bevor wir dann mit der Metro zurück ins Hotel gefahren sind.

Eine Woche in Paris

Unser Urlaub in der französischen Hauptstadt ging mal wieder wie im Flug vorbei. Paris ist immer eine Reise wert. Das administrativ zur Stadt Paris gehörende Gebiet hat 2.243.833 Einwohner  in der „städtischen Siedlungszone“ leben 10.460.118 Menschen. Ganz klar das es in dieser Weltstadt immer eine Menge zu entdecken gibt. Wir waren zuletzt im Sommer 2007 für ein paar Tage in dieser Stadt und ich bin immer wieder beeindruckt von dem Häusermeer.



Am ersten Abend sind wir in der Nähe unseres Hotels geblieben und den Boulevard de Clichy entlang gelaufen. Am Montag fuhren wir zunächst zur Pont de Bir-Hakeim. Die Bir-Hakeim-Brücke wurde 1905 erbaut. Sie ersetzte eine eiserne Fußgängerbrücke aus dem 1878 und verbindet das 15. und 16. Arrondissement miteinander. Es handelt sich um eine Doppelstockbrücke: Auf dem Straßenniveau befindet sich eine Straßenbrücke mit Gehsteigen und Radwegen. Darüber verlaufen auf einer eisernen Brücke die Gleise der Métrolinie 6.

Am westlichen Ende der Île aux Cygnes, einem schmalen, künstlichen Damm in der Seine nahe dem Eiffelturm, steht eine 11,50 Meter hohe Kopie der Freiheitsstatue, die der Stadt von in Paris lebenden amerikanischen Bürgern geschenkt wurde. Sie ist so aufgebaut, dass sie in die Richtung sieht, in der ihre größere Schwester im New Yorker Hafen steht.



Mit der S-Bahn Linie C sind wir dann bis zum Gare d'Austerlitz gefahren. Unser Ziel war der Jardin des Plantes. Der Jardin des Plantes (franz., dt. Pflanzengarten) ist ein Botanischer Garten mit einer Fläche von 23,5 ha. Er liegt im Südosten der Stadt, am südlichen Ufer der Seine im 5. Arrondissement zwischen der Pariser Moschee und der wissenschaftlichen Fakultät „Jussieu“.

Weiter ging es dann über den Place de la Bastille zum Place des Vosges im Stadtteil Marais. Die Place des Vosges (dt.: „Platz der Vogesen“) ist unter den fünf „Königlichen Plätzen“ der älteste und gilt als einer der schönsten Plätze von Paris. Der quadratische Platz hat die Abmessungen von ca. 140×140 Metern.

Nach dieser Tour sind wir erst einmal ins Hotel zurückgefahren und gönnten uns zwei Stunden lang Ruhe, bevor wir mit der Metro zur Île de la Cité gefahren sind. Die Île de la Cité ist eine Binneninsel in der Seine und der älteste Teil der französischen Hauptstadt Paris.

Am ersten Tag hatten wir ein herrliches sonniges Wetter und man hätte sich eigentlich mit Sonnencreme eincremen müssen.

Unser Besuch aus Ilmenau

An diesem Samstag waren wir mit unserem Besuch aus Thüringen in der Stadt unterwegs. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der heimischen Küche, sind wir mit der Stadtbahn in die City gefahren. Auf spontanen Umwegen über den Flohmarkt und durch die Altstadt war unser Ziel das Sea-Life in Herrenhausen.




Nach dem Mittagessen im Brauhaus Ernst-August sind wir dann mit der Bahn nach Herrenhausen gefahren. Da Silke im Brauhaus Gutscheine für das Sea-Life gefunden hatte, zahlten wir für den Eintritt nur noch den halben Preis.  Das Sea-life in Hannover, mit einem 300.000 Liter fassenden Tiefseebecken, befindet sich im ehemaligen Regenwaldhaus im Berggarten.


Reinhard steckte seinen Kopf in das Steinkokodil, während das echte Kubakrokodil völlig relaxed auf einem Baumstamm herumlag.



Hier hatte Silke eine der vielen frei laufenden Eidechsen auf einem Blatt entdeckt. In ihrem Blogeintrag gibt es unter anderem auch das Foto von der Eidechse zu sehen. 



Und zum Abschluss unserer kleinen Tour waren wir noch zusammen im Maschpark. Es war ein schöner Tag und wir werden uns sicherlich schon bald mal wieder sehen.