Ein verlängertes Wochenende an der Ostsee

Wir sind am Freitag Vormittag auf der Bundesstraße über Celle, Uelzen, Lüchow-Dannenberg und Ludwigslust nach Schwerin gefahren. Die Fahrt bis Lüchow war eigentlich ganz entspannend. In Lüchow haben wir zu Mittag gegessen. Auf der weitern Fahrt wurde das Verkehrsaufkommen spürbar höher. Als wir am Nachmittag Schwerin erreicht hatten, parkten wir in unmittelbarer Nähe des Schlosses, dem heutigen Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, und spazierten durch den Schlosspark und um das Schloss herum.



Das Schweriner Schloss ist schon ein imposantes Gebäude mit einer tollen Lage direkt am See. Auf der Weiterfahrt nach Kühlungsborn fing es an zu regnen und ich hatte so langsam keine Lust mehr zum Auto fahren. Gegen 18 Uhr holten wir uns die Schlüssel für unsere Ferienwohnung und richteten uns erst einmal ein. Danach holten wir uns noch im Supermarkt etwas zu trinken und tranken ein Bier im Irisch Pub. Müde von der Fahrt sind wir dann doch etwas eher ins Bett gegangen. Am nächsten Tag schauten wir uns erst einmal am Strand und in Kühlungsborn um. Der Strand ist nur 100 Meter von der Ferienwohnung entfernt.



Am Wochenende hatten wir ein ganz tolles sonniges Wetter mit bis zu in dieser Jahreszeit unglaublichen +20 Grad. Zum Mittag aßen wir in der Ostsee Brauhaus in Kühlungsborn-Ost.
Mit dem Wetter hatten wir wirklich unglaublich Glück. Am Sonntag waren ganz schön viele Menschen in Kühlungsborn unterwegs, da kann ich mir gut vorstellen, wie voll das hier erst im Sommer ist. Am Montag unternahmen wir dann einen kleinen Ausflug nach Heiligendamm und der Hansestadt Rostock. Der Himmel war an diesem Tag bedeckt und es wehte ein stürmischer Wind.



Am Dienstag ging es dann über die Autobahn, leider mit Staus und Nieselregen sowie einer Mittagspause im Brauhaus Joh. Albrecht in Soltau, zurück nach Hannover. Insgesamt war das ein sehr schöner Kurzurlaub an der Ostsee.




Meister der Lüttjen Lage

Kein Schützenfest ohne Hannovers "Nationalgetränk". Beim Trinken der "Lüttje Lage" benötigt man eine gewisse Fingerfertigkeit. Die hannoversche Spezialität besteht aus einem Schnapsglas Korn und einem kleinen Glas Lüttje Lagen Bier. 
Das kleine Bierglas wird zwischen Daumen und Zeigefinger gehalten und das Schnapsglas wird zwischen den Zeige- und den Mittelfinger geklemmt. Nun setzt man zum Trinken an, so dass Korn und Bier zusammen in den Mund fließen. Die große Kunst besteht darin, nichts zu verschütten.



Hier seht Ihr meinen Vater zum Schützenfest 1976, wie er sogar drei Gläser Korn und ein Bier auf einmal tropfenfrei trinkt. Das sieht aus wie eine Kaskade und deshalb hatte er das dann auch so genannt. Ein Fotograf der World Society Press stand zufällig in seiner Nähe und hatte ein Foto geschossen, das dann weltweit durch die Presse ging. Er musste das dann in den Festzelten immer wieder vorführen und füllte seine Schnapsgläser dann allerdings nur noch mit Wasser.



Geburtstagsreise zum Geburtsort

Gestern hatte mein Vater seinen 84. Geburtstag und wir haben einen kleinen Abstecher in das schöne Weserbergland gemacht. Zunächst aßen wir zu Mittag in der Brauerei Felsenkeller in Lauenau am Deister und tranken dazu ein leckeres Rupp Bräu.


Dann fuhren wir durch die Rattenfängerstadt Hameln, in der mein Vater seine Jugend verbracht hat, bis nach Emmerthal. In Emmern stehen meine Eltern vor dem Geburtshaus meines Vaters der sich an Erlebnisse in seiner Kindheit erinnerte.

Das kleine Flüsschen Emmer, ein Nebenfluss der Weser,  war früher Spiel- und Badeplatz von meinem Vater.


 Das Wehr an der ehemaligen Hefefabrik von Emmern wurde natürlich mittlerweile neu gebaut.

Und dieses Verkehrsschild stand vor 84 Jahren natürlich auch noch nicht. Es hat Spaß gemacht gemeinsam mit meinen Eltern in der Geschichte zurück zu reisen.


Fast schon ein Herbsttag

Gestern sind wir bei schon fast herbstlichen Temperaturen um den Altwarmbüchener See gelaufen. Der 45,5 Hektar große Altwarmbüchener See entstand in den 80er Jahren im Zuge des Ausbaus der sogenannten "Moorautobahn". Der See hat die Ausmaße von 1.500 m Länge und einer max. Breite von 450 m. Die Tiefe beträgt 7–12 m.



Er stellt den Kern eines 150 ha großen Naherholungsgebietes am Rande des Altwarmbüchener Moores dar, einem ehemals etwa 15 km² großen Hochmoor. Zu dreiviertel liegt der See auf dem Stadtgebiet der bauplanenden und ausführenden Stadt Hannover und mit dem nördlichen Viertel auf dem Gebiet der Gemeinde Isernhagen.


Wir waren auch schon herbstlich gekleidet, wehte doch ein recht kühler Wind. Ein schönes Wetter für Segler und die Gänse, die nicht durch Badegäste gestört wurden.



Wenn ich so über den See schaue, muss ich immer an unsere Finnland Urlaube denken und ich finde es einfach toll, einen so schönen See in nur 7,4 Km Entfernung von zu Hause zu haben.


Der grundwasserdurchströmte See liegt umgeben von Wäldern, Wiesen nördlich der Rekultivierungsfläche der Deponie Lahe. Der See ist von Fischen kaum besiedelt, da sein Wasser stark eisenhaltig ist und einem sauren Moorsee ähnelt.




Stinkende Blüte

Gestern Abend kam meine Frau noch auf die Idee zum Berggarten zu fahren und die 1,90 Meter hohe blühende Titanenwurz Pflanze anzuschauen. Die Titanenwurz oder Titanwurz (Amorphophallus titanum) ist eine auf Sumatra heimische Pflanzenart, die zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae) gehört. Sie bringt den größten unverzweigten Blütenstand im Pflanzenreich hervor.


Die bis 2 Meter hohe Blume sondert einen an den Urwald angepassten Aasgeruch ab und lockt damit Kurzflügler und Aaskäfer an, die für ihre Bestäubung sorgen. Der Blütenstand einer Titanenwurz zeigt sich zum ersten Mal in der Geschichte Herrenhausens. Das Naturschauspiel dauert nur zwei Tage, im Laufe des nächsten Tages wird die Blüte wohl schon zu welken beginnen.


Mir gefallen da doch schon eher die hohen geruchsneutralen Disteln im Präriegarten.

Paris, Flohmarkt Puces de St. Ouen und Quartier Latin

Am Samstag Vormittag sind wir zuerst zum Flohmarkt am Porte de Clignancourt gefahren. Der Marché aux Puces de St. Ouen befindet sich einige hundert Meter weiter in der St. Ouen-Straße nach einer Brückenüberführung. Durch ein Eingangstor taucht man ein in eine Vielzahl kleiner Gassen mit festen barackenähnlichen Verkaufsständen/-häuschen mit im Allgemeinen hochwertiger Flohmarktware und Sammlerstücken aller Art bis hin zu Antiquitäten und Kunstobjekten.


Gegen Mittag sind wir mit der Metro bis zur Station Odeon gefahren und danach über den Place de la Sorbonne zum Jardin Luxembourg gelaufen. Der Jardin du Luxembourg ist ein früher königlicher, heute staatlicher Schlosspark im Pariser Quartier Latin (6. Arrondissement) mit einer Fläche von 26 Hektar. Die Anlage gehört zum Palais du Luxembourg, in dem der Senat tagt, die zweite Kammer des französischen Parlamentes.



Weiter ging es durch das Quartier Latin über die Pont des Arts zum Louvre. Das Quartier Latin (Lateinisches Viertel) ist das traditionelle Studentenviertel in Paris. Sein Name leitet sich von der Tatsache ab, dass die Studenten und Gelehrten der nahegelegenen Sorbonne dort über lange Zeit Latein sprachen.

Der Pont des Arts (dt.: Brücke der Künste) war die erste Eisenbrücke von Paris. Es handelt sich um eine über die Seine führende Fußgängerbrücke. Die 155 Meter lange und 9,80 Meter breite Brücke besteht aus 7 Bögen mit jeweils ca. 22 Metern Spannweite, die auf 6 Brückenpfeilern aus Stahlbeton ruhen, die mit Quadersteinen verkleidet sind. Der Brückenboden besteht aus in kleinen Abständen aneinandergelegten Balken aus hartem westafrikanischem Azobe-Holz. Heute ist es Brauch von Parisern und Touristen, ihre Liebe mit einem Schloss zu besiegeln (speziell am Valentinstag), das am Eisengitterzaun der Brücke befestigt wird. Der Schlüssel wird anschließend in die Seine geworfen. Die Stadt Paris lässt die Schlösser wegen der Masse allerdings in unregelmäßigen Abständen wieder entfernen.

Mit letzten Eindrücken von der Esplanade de la Libération und dem Hotel de Ville (Rathaus von Paris), sowie der Kathedrale Notre-Dame endet unsere Reise durch Paris. Es war eine sehr schöne, erlebnisreiche Woche mit vielen neuen Eindrücken.

Paris, Parc de la Villette und Madeleine

Am Freitag Vormittag sind wir mit der Metro bis zur Station Stalingrad gefahren. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden am 10. Februar 1946 die Métrostation und der dazugehörige Platz zur Erinnerung an den Sieg der Roten Armee über die 6. deutsche Armee in der Schlacht von Stalingrad in „Stalingrad“ umbenannt.


Spaziergang entlang des Bassin de Villette bis zum Parc de la Villette und dem Centre Science. Das Bassin de la Villette ist das größte künstliche Gewässer von Paris. Früher Drehkreuz der Binnenschiffahrt ist es heute ein Naherholungsgebiet im 19. Arrondissement. Die Cité des sciences et de l'industrie (dt.: Stadt der Wissenschaften und der Industrie) dominiert den nördlichen Teil des Parc de la Villette im 19. Arrondissement von Paris. Sie ist Herzstück einer Einrichtung zum Zweck der Förderung der wissenschaftlichen und technischen Kultur: Mehr als ein Wissenschafts-, Technik- und Industriemuseum bildet sie eine eigene Stadt (Cité) und ist das größte populärwissenschaftliche Museum Europas. Gemeinsam mit der Cité de la musique und dem Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris bildet sie jeweils einen Eckpunkt im Parc de la Villette.



Vom Place de la Porte de Pantin sind wir mit der Tram Bahn bis zur Porte de Versailles und von dort mit der Metro zurück zum Hotel gefahren. Die Linie T3 der Pariser Straßenbahn war die erste neue Straßenbahnlinie, die innerhalb der französischen Hauptstadt verkehrt (13., 14. und 15. Arrondissement). Sie wurde 2006 in Betrieb genommen, im Dezember 2012 verlängert und verbindet in zwei Abschnitten auf einer Länge von 22,4 Kilometern die Stationen Pont du Garigliano im Südwesten und Porte de la Chapelle im Norden von Paris. Dabei liegt ihre Trasse auf den Boulevards des Maréchaux, eine Aneinanderreihung von Boulevards, die Paris an seinen Außengrenzen parallel zur Périphérique umgeben, weswegen sie auch als Tramway des Maréchaux bekannt ist.

Zum Abendessen waren wir im Flunch, einer günstigen Restaurant Kette mit Kantinen Charakter. Danach ging es mit der Metro zum Place de la Concorde. Im Durchgang der Metrostation Concorde spielte eine Jazzband. Zu der Metro Musik habe ich übrigens einen interessanten Artikel in der Berliner Zeitung PARIS SWINGT IM UNTERGRUND gefunden.


Zu Fuß ging es dann weiter zum Place Vendôme, der Pfarrkirche Madeleine, dem Amtssitz des Staatspräsidenten der Französischen Republik dem Élysée-Palast, bis zum Parc Monceau. Von dort sind wir mit der Metro 2 zurück bis zum Place de Clichy gefahren.

Paris, Pont Alexandre III bis zum Eiffel Turm

Auch der Donnerstag begann mit zum Teil heftigen Regenschauern. Wir sind zur Metro Station Champs-Élysées-Clemenceau gefahren, da dort in unmittelbarer Nachbarschaft der Grand Palais sowie der Petit Palais, zwei zur Weltausstellung im Jahr 1900 in Paris errichtete Ausstellungsgebäude liegen. Die Pont Alexandre III, ganz in der Nähe der Ausstellungsgebäude, ist eine im Stil des Neobarocks errichtete Brücke über die Seine. Sie gilt als die wohl eindrucksvollste und auch kühnste Bogenbrücke ihrer Epoche.



Weiter ging es dann über die Pariser Prachtstraße Avenue Champs-Elysee zum Charles de Gaulle Etoile. Die Place Charles-de-Gaulle (zuvor Place de l'Étoile) ist einer der größten Plätze von Paris. Auf dem kreisrunden, ca. 240 m durchmessenden Platz stoßen das 8., das 16. und das 17. Pariser Arrondissement zusammen. Das Zentrum des Platzes bildet der Triumphbogen.

Vom Palais de Chaillot am Trocadéro hat man einen wunderbaren Blick auf den Eiffelturm. Der von 1887 bis 1889 errichtete 324 Meter hohe Eisenfachwerkturm wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution gebaut. Der nach dem Erbauer Gustave Eiffel benannte Turm war von seiner Erbauung bis zur Fertigstellung des Chrysler Building 1930 in New York das höchste Bauwerk der Welt. Mich beeindruckt der Turm auch noch heute.

Am Abend waren wir noch im Stadtteil Montmartre unterwegs zum Place du Tertre und der Basilika Sacré-Cœur. Der Place du Tertre liegt in 130 m Höhe im 18. Arrondissement ca. 200 m westlich von Sacré-Cœur entfernt und gilt als das Herz des Stadtteils Montmartre.

Paris, von den Passagen zum Centre Pompidou

Der Mittwoch war der verregnetste Tag unseres Urlaubes und so planten wir ein Museumsbesuch im Louvre. Als wir dort ankamen mussten wir feststellen, das viele Leute so dachten und wir hatten einfach keine Lust uns im Regen in der Schlange vor der Kasse einzureihen.

So sind wir durch die Arkaden des Palais Royal auch regenfrei bis zum nächsten Bistro gelaufen.Als nächstes liefen wir durch die Passage Choiseul, wo wir in einem italienischen Schnellrestaurant eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen hatten.



Weiter ging es dann zum Boulevard Montmartre mit seinen Passagen Passage VerdeauPassage des Panoramas und der Passage Jouffroy. Leider mussten wir die Passage Jouffroy wegen Filmaufnahmen und Absperrungen etwas schneller durchqueren. Nachdem sich das Wetter nun gebessert hatte sind wir sind den Boulevard Poissonnière entlang bis zur Rue St. Denis, zum Forum Les Halles und weiter bis zum Centre Georges Pompidou gelaufen.

Das Centre Pompidou soll der französischen Bevölkerung freien Zugang zu Wissen ermöglichen. Hier ist die Bibliothèque Publique d"Information untergebracht, das Museum für Moderne Kunst (Musée National d"Art Moderne) mit einer großartigen Sammlung von Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die Rolltreppen bis zur Aussichtsplattform kann man kostenlos benutzen und hat einen interessanten Blick über Paris. Leider fing es dann wieder zu regnen an und so sind wir mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren.

Paris, Friedhof Père Lachaise und BD Haussmann

Am Dienstag war leider der Himmel schon wieder Wolken verhangen und gegen Mittag gab es auch die ersten Regentropfen. Unser Ziel war der Friedhof Père Lachaise mit beeindruckender Architektur und berühmten Namen. Im 20. Arrondissement hat sich manche bekannte Persönlichkeit ein Mausoleum als letzte Ruhestätte errichten lassen. Auf diesem Friedhof möchte ich nicht bei Nacht und Nebel unterwegs sein.


Nach einem Mittagessen in einem Cafe sind wir mit der Metro zum Gare Saint-Lazare gefahren. Mittlerweile gab es richtig heftige Regenschauer, sodass wir in den großen Kaufhäusern auf dem Boulevard Haussmann vor der Nässe Zuflucht suchten.

Die Große Halle im Pariser Stammhaus der traditionsreichen französischen Warenhauskette Galeries Lafayette beeindruckt durch seine Jugendstilarchitektur.

Es wollte einfach nicht mehr aufhören zu regnen und so sind wir zurück zum Bahnhof Saint-Lazare und kauften uns ein belegtes Baguette zum Abendessen. In einer Regenpause sind wir noch einmal kurz zum imposanten Opernhaus Palais Garnier gegangen, bevor wir dann mit der Metro zurück ins Hotel gefahren sind.

Eine Woche in Paris

Unser Urlaub in der französischen Hauptstadt ging mal wieder wie im Flug vorbei. Paris ist immer eine Reise wert. Das administrativ zur Stadt Paris gehörende Gebiet hat 2.243.833 Einwohner  in der „städtischen Siedlungszone“ leben 10.460.118 Menschen. Ganz klar das es in dieser Weltstadt immer eine Menge zu entdecken gibt. Wir waren zuletzt im Sommer 2007 für ein paar Tage in dieser Stadt und ich bin immer wieder beeindruckt von dem Häusermeer.



Am ersten Abend sind wir in der Nähe unseres Hotels geblieben und den Boulevard de Clichy entlang gelaufen. Am Montag fuhren wir zunächst zur Pont de Bir-Hakeim. Die Bir-Hakeim-Brücke wurde 1905 erbaut. Sie ersetzte eine eiserne Fußgängerbrücke aus dem 1878 und verbindet das 15. und 16. Arrondissement miteinander. Es handelt sich um eine Doppelstockbrücke: Auf dem Straßenniveau befindet sich eine Straßenbrücke mit Gehsteigen und Radwegen. Darüber verlaufen auf einer eisernen Brücke die Gleise der Métrolinie 6.

Am westlichen Ende der Île aux Cygnes, einem schmalen, künstlichen Damm in der Seine nahe dem Eiffelturm, steht eine 11,50 Meter hohe Kopie der Freiheitsstatue, die der Stadt von in Paris lebenden amerikanischen Bürgern geschenkt wurde. Sie ist so aufgebaut, dass sie in die Richtung sieht, in der ihre größere Schwester im New Yorker Hafen steht.



Mit der S-Bahn Linie C sind wir dann bis zum Gare d'Austerlitz gefahren. Unser Ziel war der Jardin des Plantes. Der Jardin des Plantes (franz., dt. Pflanzengarten) ist ein Botanischer Garten mit einer Fläche von 23,5 ha. Er liegt im Südosten der Stadt, am südlichen Ufer der Seine im 5. Arrondissement zwischen der Pariser Moschee und der wissenschaftlichen Fakultät „Jussieu“.

Weiter ging es dann über den Place de la Bastille zum Place des Vosges im Stadtteil Marais. Die Place des Vosges (dt.: „Platz der Vogesen“) ist unter den fünf „Königlichen Plätzen“ der älteste und gilt als einer der schönsten Plätze von Paris. Der quadratische Platz hat die Abmessungen von ca. 140×140 Metern.

Nach dieser Tour sind wir erst einmal ins Hotel zurückgefahren und gönnten uns zwei Stunden lang Ruhe, bevor wir mit der Metro zur Île de la Cité gefahren sind. Die Île de la Cité ist eine Binneninsel in der Seine und der älteste Teil der französischen Hauptstadt Paris.

Am ersten Tag hatten wir ein herrliches sonniges Wetter und man hätte sich eigentlich mit Sonnencreme eincremen müssen.

Unser Besuch aus Ilmenau

An diesem Samstag waren wir mit unserem Besuch aus Thüringen in der Stadt unterwegs. Nach einem ausgiebigen Frühstück in der heimischen Küche, sind wir mit der Stadtbahn in die City gefahren. Auf spontanen Umwegen über den Flohmarkt und durch die Altstadt war unser Ziel das Sea-Life in Herrenhausen.




Nach dem Mittagessen im Brauhaus Ernst-August sind wir dann mit der Bahn nach Herrenhausen gefahren. Da Silke im Brauhaus Gutscheine für das Sea-Life gefunden hatte, zahlten wir für den Eintritt nur noch den halben Preis.  Das Sea-life in Hannover, mit einem 300.000 Liter fassenden Tiefseebecken, befindet sich im ehemaligen Regenwaldhaus im Berggarten.


Reinhard steckte seinen Kopf in das Steinkokodil, während das echte Kubakrokodil völlig relaxed auf einem Baumstamm herumlag.



Hier hatte Silke eine der vielen frei laufenden Eidechsen auf einem Blatt entdeckt. In ihrem Blogeintrag gibt es unter anderem auch das Foto von der Eidechse zu sehen. 



Und zum Abschluss unserer kleinen Tour waren wir noch zusammen im Maschpark. Es war ein schöner Tag und wir werden uns sicherlich schon bald mal wieder sehen.

Ostersonntag im Berggarten

Wir haben uns heute ein Tagesticket der hannoverschen Verkehrsbetriebe gekauft und sind zum Berggarten in Herrenhausen gefahren. Es ist schon toll wie hier mittlerweile wieder alles blüht.



Den Mittelpunkt des Schmuckofes bildet die von J.W. Rowley erschaffenen Sonnenuhr.  Dieser Hof mit seinen geometrisch angelegten, farbenfrohen Wechselflorbeeten verbindet das Bibliotheksgebäude (heutiger Sitz der Gartenverwaltung) mit den umliegenden Schauhäusern. Zweimal im Jahr werden die Beete neu bepflanzt.




In den Jahren 1842 bis 1847 wurde das Mausoleum nach Plänen des Hofbaumeisters Laves für Königin Friederike und König Ernst August errichtet. Das Gebäude, das sich im Besitz des Prinzen von Hannover befindet, ist aus Pietätgründen für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Der Umbau des Leineschlosses 1957 machte es notwendig, acht weitere Fürstlichkeiten in das Mausoleum zu überführen, darunter die Kurfürstin Sophie und Georg I, König von England. Umrahmt wird das Gebäude von mächtigen, über 150 Jahre alten Stieleichen.





Ich hätte nicht gedacht das die Rhododendren und Azaleen sogar schon blühen. Die Natur ist dieses Jahr durch das milde Wetter wohl doch zwei Wochen voraus.

Kurztrip nach Bremen

Am Freitag Morgen fuhren wir unseren Sohn und seinen Freund zum Bremer Flughafen. Sie sind mit Ryanair für ein verlängertes Wochenende nach Edinburgh geflogen. Silke und ich sind anschließend in die Bremer Innenstadt gefahren und haben uns einen schönen Tag gemacht.


Hier steht Silke vor den berühmten Bremer Stadtmusikanten. Wie man sieht ist der Marktplatz um 9 Uhr morgens auch noch fast menschenleer.


In diesem kleinen Cafe an der Schnoor haben wir unser zweites Frühstück eingenommen. Das kam schon ganz gut, da wir morgens um halb sieben nur sehr wenig gegessen hatten. 



Zum Mittagessen sind wir in die Gasthausbrauerei Schüttinger in der Nähe der bekannten Böttcherstraße eingekehrt und gönnten uns eine Ofenkartoffel mit Nordseekrabben und dazu ein Hausbier.


Gegen 16 Uhr sind wir dann in Richtung Heimat aufgebrochen. Das Wetter war uns wohl gesonnen und so hatten wir einen schönen Tag in Bremen. Und zum Abschluss gibt es hier noch eine kurze Show meiner geschossenen Fotos zu sehen.


TSV Hannover-Burgdorf vs. Csurgói KK

Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat sich mit einem Sieg aus dem EHF-Pokal-Wettbewerb verabschiedet. Das Team von Trainer Christopher Nordmeyer gewann am Samstagabend gegen Csurgoi KK aus Ungarn mit 27:26 (12:16).


Dennoch reichte der Erfolg nicht, um sich in der Gruppe A für das Viertelfinale zu qualifizieren. Insgesamt musste die Mannschaft aufgrund zahlreicher Verletzungen Lehrgeld bei ihrem ersten internationalen Auftritt zahlen.

Das Publikum sollte einen würdevollen Abschied der RECKEN aus dem EHF Cup erleben. Was die 2.816 Zuschauer aber am Samstagabend geboten bekommen haben, war weitaus mehr als nur ein würdevoller Abschied. Es war eine klasse Leistung, die Mait Patrail & Co. trotz größter personeller Sorgen auf das Parkett legten.

TSV Hannover-Burgdorf vs. Real Ademar Leon

Kurze Zusammenfassung vom EHF Cup Spiel TSV Hannover-Burgdorf vs. Real Ademar Leon vom 16.03.2014. Ich saß am Sonntag mit meinem alten Schulfreund Lutz auf der Tribüne und es war mal wieder ein spannendes Spiel bis zur letzten Minute.


Die 3.083 Zuschauer in der Swiss Life Hall wurden Zeugen einer mitreißenden Partie in der DIE RECKEN die spanischen Gäste von Reale Ademar Leon mit 27:26 (12:15) bezwingen konnten. In einer packenden Schlussphase behielten die Niedersachsen einen kühlen Kopf und konnten ein bereits verloren geglaubtes Spiel unter tosendem Beifall noch drehen. Somit bewahren sich die Hannoveraner die Chance, das Viertelfinale des EHF Cup noch zu erreichen.

Sonntags im Tiergarten

Der Tiergarten Hannover ist eine 112 ha große Parkanlage mit Waldgebiet im Stadtteil Kirchrode im Südosten von Hannover. In dem eingezäunten Gelände können die Besucher sich auf Wegen zwischen frei laufenden Wildtieren bewegen. Der Tiergarten ist eines der ältesten Wildgehege Deutschlands und wurde Ende des 17. Jahrhunderts als hochherrschaftliches Jagdrevier eingegattert. Seitdem es ab 1799 der Bevölkerung zugänglich wurde, ist es ein beliebtes Erholungs- und Ausflugsziel der hannoverschen Stadtbevölkerung.


Im Tiergarten wachsen uralte Bäume mit zum Teil eigenartig geformten Stämmen.  Etwa die Hälfte des Parkgeländes besteht aus Wiese mit einzeln stehenden Bäumen, die andere Hälfte aus Hochwald.



 In dem größtenteils bewaldeten Gelände kann sich eine große Damwildherde frei bewegen, Rotwild und Schwarzwild (Wildschweine) leben in weitläufigen Gehegen. Der Park bietet Platz für 120-150 Damhirsche, einige Rehe und Rothirsche, sowie je nach Jahreszeit 5-30 Wildschweine.



Silkes neuer Hut

Am Samstag sind wir eigentlich ohne Ziel durch die City geschlendert und haben uns das wieder eröffnete Kaufhaus Peek & Cloppenburg am Kröpcke angeschaut. Aus den großen Kaufhaus Fenstern hat man einen erstklassigen Blick auf den Kröpcke und die umliegenden Gebäude.


Leider waren die Fensterscheiben in Richtung Opernhaus von außen ein wenig schmutzig, aber man könnte das ja auch als einen besonderen künstlerischen Effekt ansehen.


Hier sieht man das Gebäude vom Kaffee Kröpcke einmal in seiner ganzen Ausdehnung.


Die alte Kröpcke Uhr vor dem Kaffee ist seit Jahren ein beliebter Treffpunkt in Hannover.


Aus dem Kaufhaus hat man auch einen schönen Blick auf die Bahnhofstraße und die Niki de Saint Phalle Promenade. Aber jetzt zurück zum Thema, dem Hut Kauf von Silke. Als Silke so im Kaufhaus stöberte, kam sie schließlich in die Hut Abteilung.



Und irgendwie fand sie sich am Kopf ein wenig nackt und da ist ihr ein Hut aufgefallen, der zu ihrem Typ passen könnte.


Sie hat den Hut erst einmal vor dem Spiegel aufgesetzt und sich angeschaut. Und da sie der Hut zusammen mit der Sonnenbrille kleidet, hat sie einfach zugeschlagen und den Hut gekauft. Ich finde auch, das ihr der neue Hut, der übrigens ganz aus Papier hergestellt wurde, steht.